Das
Bogenschießen hat eine lange Tradition und ist wohl eine der
ältesten Sportarten der
Menschheit. Überliefert sind Höhlenzeichnungen eines
Bogenschützen in der Sala-dore-Grotte in Spanien, deren Alter auf
mindestens 15.000 Jahre geschätzt werden.
Das Alter der ersten in Deutschland gefundenen Pfeile wird mit
etwa 11.000
Jahren angegeben. Besonders in England, dem Mutterland des
Bogensports, wurden Pfeil
und Bogen noch bis in das 16. Jahrhundert im Krieg benutzt, auch wenn
das Schießpulver bereits erfunden war. Bogenschießen wurde bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1900 in Paris, 1904 in Saint Lois, 1908 in London und 1920 in Antwerpen (anfänglich nur als Rahmenprogramm) zugelassen und wurde nach dem nationalen Reglement des Gastgeberlandes ausgetragen. Seit 1972 ist es wieder olympische Disziplin.
Bogenschießen fördert vor allem die Konzentration, eine bewußte Körperhaltung und führt zu innerer Ruhe. Insofern stellt das Bogenschießen auch eine besondere Form des Sich-selbst-Kennenlernens dar. Auf jeden Fall macht es Spaß, mit Pfeil und Bogen die Scheibe zu treffen. Ohne besonderOhne Vorkenntnisse ist modernes Bogenschießen unter fachmännischer Anleitung erlernbar und kann Menschen jeden Alters begeistern.
Wenn Sie sich als Schütze versuchen wollen, dann bietet Ihnen die Bogenabteilung Gelegenheit dazu. Für Neueinsteiger, Anfänger und Jugendliche werden verschiedene Bögen in den unteren Gewichtsklassen nebst Pfeilen und Zubehör vorgehalten. So können am Bogensport Interessierte ohne eigenen Aufwand ca. drei Monate als Gast zu den Schießzeiten mittrainieren und werden dabei in die Grundlagen des Bogenschießens eingeführt.
| Die
Bogengruppe wurde am 25.11.1976 vom damaligen Präsidenten Uwe
Schmidt als
Untergruppe im Stader Schützenverein von 1854
gegründet. Geschossen werden sowohl die FITA-Wettkämpfe mit Recurve- und Compoundbögen als auch Feld- und Jagdbogenturniere. Dabei konnten sich in der Vergangenheit einige Schützen mehrfach bei den Deutschen FITA-Meisterschaften qualifizieren und auch Medaillen erringen. Der Mitgliederkreis setzt sich aus leistungsorientierten Schützen und Hobbyschützen zusammen. Neben dem Schießsport gibt es auch gesellige Aktivitäten wie Kegelturniere, Kanufahrten, Eisstockschießen und Grill-Abende. |
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| Training in der Schützenhalle, 1977 | |
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Vom 1976 bis ins 1979 trainierten die Bogenschützen
in der
Schützenhalle am Schützenplatz am Schwarzen Berg. Im Jahr 1979 wurde
der
verwilderte hintere Teil
des Schützengeländes gerodet und für die
Bogenschützen hergerichtet. Ab 1980 wurden
dort Bezirksmeisterschaften und Sommerturniere ausgerichtet.
1981
qualifizierten sich Stader Bogenschützen erstmalig zur
Deutschen
Meisterschaft,
1983 wurde bei Europameisterschaften mitgeschossen und im
Bundes-C-Kader trainiert. 1984 wurden internationale Turniere gewonnen
und beim Ausscheidungsschießen der Olympiaqualifikation
mitgekämpft.
Das Hallenturnier wurde erstmalig 1988 durchgeführt und hat
mit
bis zu 130 Teilnehmern regelmäßig sehr guten
Zuspruch
gefunden.
Seit 2010 besitzt die Bogengruppe ein eigenes Übungsgelände für Entfernungen bis 90 m 'Am Schwingedeich' (östlich der Salztorsvorstadt) und zur Hallensaison kann an drei Abenden in Turnhallen trainiert werden. Zur Zeit hat die Gruppe ca. 50 Mitglieder. |
| ehemaliges Vereinsgelände, Blick nach Nordosten, August 2002 | neues Vereinsgelände am Schwingedeich |
| Am 25. Februar 2009 hatte die außerordentliche Hauptversammlung des Stader Schützenvereins die Verlagerung des Schießgeländes an die Schwinge östlich im Anschluss an die neue Hafencity beschlossen. Der Umzug wurde erforderlich, um die Erschließung des Neubaugebietes am Schwarzen Berg zu ermöglichen. | ![]() |
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Die Bogengruppe verwaltet sich über einen derzeitig fünfköpfigen Vorstand weitgehend selbst. Dieser besteht aus: Günter, Frank, Inga, Klaus, und Wolfgang. |






